Kammerphilharmonie Graubünden

 

Samstag, 9. Juli 2022 │ Burg Gutenberg│ Beginn 20.00 Uhr

Die Apéro Bar in der Vorburg ist 1 Stunde vor Beginn der Aufführung und während der Pause geöffnet. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Seit über 30 Jahren beheimatet Graubünden ein Berufsorchester, das so vielfältig ist, wie der Kanton selbst. Die Musik der Kammerphilharmonie Graubünden erklingt in der Stadt und auf dem Land, auf Dorfplätzen, in Kirchen und Tanzlokalen, für Gross und Klein. In Sinfoniekonzerten werden klassische Meisterwerke gepflegt. Kammermusik, Filmmusik, Familienkonzerte und das Projekt «Side by Side» mit Laienmusiker/innen runden das vielseitige Angebot ab. Ein besonderes Augenmerk legt die Kammerphilharmonie auf Bündner Komponisten der Vergangenheit und Gegenwart. Seit dem Jahr 2016 steht die Kammerphilharmonie unter der Leitung des Dirigenten Philippe Bach.

Philippe Bach wurde 1974 in der Schweiz geboren. Zunächst studierte er an der Musikhochschule Bern und am Conservatoire de Genève Horn, ehe er dann ein Dirigier-Studium an der Musikhochschule Zürich bei Prof. Johannes Schlaefli begann und am Royal Northern College of Music in Manchester bei Sir Mark Elder fortsetzte. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen.

Als Gast leitete Philippe Bach unter anderem Konzerte mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Orchestre de chambre de Lausanne, dem Basler Sinfonieorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Hallé Orchestra, dem RTE National Symphony Orchestra, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Kuopio Symphony Orchestra, der Basel Sinfonietta und dem Berner Sinfonieorchester. CD-Aufnahmen für die Labels BIS, Claves, Naxos und Telos ergänzen seine umfangreiche künstlerische Tätigkeit.

Foto: Marco Borggreve

Sebastian Bohren, Violine, von der Süddeutschen Zeitung zu den „ernsthaften und geradlinigen Musikern seiner Generation“ gezählt, charakterisiert sich das Spiel des jungen Schweizers Sebastian Bohren durch individuellen Ausdruck, interpretatorisches Format und ausgeprägtes Stilempfinden. Als Solist und Kammermusiker gleichermassen versiert, spielt er ein breites Repertoire von Bach bis zu Werken der Gegenwart.

Bei Orchestern im In- und Ausland tritt er regelmässig als Solist auf, unter anderem mit dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Sinfonieorchester Basel, dem Musikkollegium Winterthur, dem Kammerorchester Basel, dem Württembergischen Kammerorchester, den CHAARTS Chamber Artists, der Staatskapelle St. Petersburg, dem Zürcher Kammerorchester und dem Orchestra di Padova. Als leitender Solist wirkt Bohren unter anderem beim Amadeus Chamber Orchestra of the Polish Radio, der Camerata Zürich, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und beim Berner Kammerorchester. 2018 debütierte er beim Lucerne Festival.

Bohren ist Mitglied im Stradivari-Quartett. 2019/20 gastiert das Ensemble im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, dem Kammermusiksaal der Hamburger Elbphilharmonie, im National Center for Performing Arts Beijing, der Shanghai Symphony Hall und auf Tournee in Japan und Korea. Das Ensemble arbeitet in Asien regelmässig mit führenden Orchestern wie dem Singapore Symphony Orchestra, dem NCPA Orchestra Beijing, dem Shanghai Philharmonic oder dem Guyang Symphony Orchestra.

Geboren 1987 machte Sebastian Bohren seine Matura am Kunst- und Sportgymnasium in Zürich. Er erhielt Violinunterricht bei Jens Lohmann und studierte anschliessend bei Robert Zimansky und Zakhar Bron in Zürich, Igor Karsko in Luzern sowie bei Ingolf Turban an der Musikhochschule München. Weitere Impulse erhielt er von Ana Chumachenco, Heinrich Schiff und Hansheinz Schneeberger. Zurzeit bildet er sich bei Christoph Poppen, Dmitry Sitkovetsky und Christian Tetzlaff weiter. Er spielt ein Instrument von G.B. Guadagnini („Ex-Wanamaker-Hart“ Parma 1776).

Programm (Änderungen vorbehalten)

Felix Mendelsohn-Bartholdy (1804-1847)

  • Ouvertüre «Die Hebriden», op.26
  • Violinkonzert in e-Moll, op. 64

Johannes Brahms (1833-1897)

  • Sinfonie Nr. 4 in e-Moll, op. 98

Solist
Sebastian Bohren, Violine

Schlechtwetter-Lokalität: Aula der Primarschule, Balzers

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